Neuseeland #18 – Sand, so weit das Auge reicht!

Te Paki Giant Sand Dunes - Neuseeland

Wir verließen den Stellplatz von Tapotupotu, Neuseelands nördlichsten Campingplatz, und fuhren wieder ein paar Kilometer gen Süden. Unser Ziel waren die Te Paki Great Sand Dunes.

Ein Volkssport der Northland-Bewohner, und entsprechend auch eine gute Sportaktivität für Touristen, scheint das Sandsurfen zu sein. An vielen Stationen im Umland kann man sich Bretter ausleihen, auf denen man dann die Dünen hinunter fahren kann. Auch direkt am Parkplatz gibt es wohl einen Truck, der solche Bretter verleiht, aber dafür waren wir ein wenig zu früh dran.

Von dem kleinen Parkplatz aus folgten wir einem Flüsschen und standen wenige Meter später vor fast 50 Meter hohen Sanddünen. Der Sand war so früh am Morgen zum Glück noch nicht allzu heiß, sodass wir die Schuhe irgendwann zurücklassen und barfuß laufen/ klettern konnten. Das laufen durch den Sand war zwar ziemlich anstrengend, aber der Anblick war die Strapazen absolut wert.

Vielfältigkeit à la Neuseeland

Ich glaube, ich wiederhole mich in meiner Begeisterung, aber Neuseeland zeigte mir wieder einmal, wie unfassbar vielfältig das Land war. Und ich kannte bisher nur die Nordinsel!. In den letzten Wochen waren wir über Vulkane gewandert, hatten den Mount Taranaki erwandert und am Strand gefrühstückt, waren in Rotorua von heißen Thermalquellen umgeben und haben interessante Höhlen bei Waitomo und Höhlen mit Glühwürmchen erkundet.

Jetzt standen wir im Norden also auch noch inmitten von riesigen Sanddünen. Und je weiter wir liefen, desto weniger konnte man von der sonstigen Umgebung erkennen. Immer wieder schoben sich auch interessante Felsformationen durch den Sand. Hier konnte man wirklich einiges an Zeit verbringen!

Auf dem Weg zurück nach Paihia, wo wir nach unserem letzten schönen Aufenthalt noch einmal zwei Nächte verbringen wollten, kam wir noch am 90 Mile Beach vorbei. Dieser hat sogar einen direkten Zugang zu den Giant Dunes, für den wir aber nicht weit genug gelaufen waren.

This Beach Is A Road – aber diese Mal nicht für uns

Wir waren am Foxton Beach schon mit unserem Camper auf dem Strand gefahren und hätten das hier auch gerne ausprobiert… aber die Zufahrt zum Strand, die wir ausprobieren wollten, sah uns nicht vertrauenswürdig genug aus. Wir verzichteten also lieber darauf, uns mit dem Auto auf den letzten Kilometern wohlmöglich noch irgendwo festzufahren, und machten nur eine kurze Mittagspause am Strand.

Somit hatte ich im letzten Beitrag nicht ganz die Wahrheit erzählt, denn neben dem Highway 1 gab es mit dem 90 Mile Beach quasi noch eine zweite „Straße“ bis fast zum Cape Reinga.

Während wir die Warnhinweise am Strand betrachteten, kamen uns die Worte unserer Autovermietung wieder ins Gedächtnis: „Don’t swim your camper.“ Vor einigen Wochen hatten wir uns darüber noch amüsiert, aber die Schilder machten uns deutlich, dass dies wohl ein größeres Problem war.

Wir suchten uns einen netten Stellplatz bei Paihia und verbrachten hier noch zwei schöne Tage und Nächte. Nach diesem letzten Zwischenstopp mussten wir wirklich zurück nach Auckland, da unser Flug zurück nach Hamburg bald gehen würde.

Wir dachten tatsächlich darüber nach, noch eine weitere Bootstour durch die Bay of Islands zu machen, verbrachten die Zeit dann aber doch lieber gemütlich am Strand von Paihia. Das Wetter war immer noch traumhaft und so wagten wir uns auch einige Male ins Wasser. Insgesamt ein echt schöner und entspannter Abschluss unserer Northland-Tour.

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