Neuseeland #7 – This Beach Is A Road

Foxton Beach - Neuseeland

Ich glaube, so gut wie heute Nacht am Strand von Oakura habe ich hier in noch keiner Nacht geschlafen. Um den Start in den Tag noch besser zu machen, griffen wir uns unsere Campingstühle und jeder eine Schale Cornflakes, und frühstückten am Strand. 

Danach suchten wir uns eine Bleibe für den heutigen Abend und einigten uns auf das kleine Städtchen Whanganui. Ob jetzt mit „h“ oder nicht, daran scheiden sich wohl seit Generationen die Geister, mit unserem Navi fanden wir es erst, als wir es entgegen der angegebenen Adresse ohne schrieben. 

Kleiner Zwischenstopp

Unser Zwischenstopp auf der heutigen Etappe war das Cape Egmont Lighthouse. Wir spazierten hier ein wenig an der Küste entlang und an einem etwas klareren Tag hätte man einen wunderbaren Blick auf den Mount Taranaki hinter dem Leuchtturm gehabt. 

Worauf wir allerdings einen klaren Blick hatten, war der mitten im Nichts abgestellte Hamburg Süd Container. Wahrscheinlich sollten wir mal anfangen zu zählen, wie viele solcher Container wir hier finden würden. Es machte den Anschein, als hätten jeder Neuseeländer mindestens einen Überseecontainer im Garten. Anderswo ausrangiert, fanden sie hier eine neue Bestimmung als Unterstand auf der Weide, als Lagercontainer, als ausgebaute Unterkunft für Camper und was nicht noch alles. 

Vom Leuchtturm am Cape Egmont fuhren wir weiter bis nach Whanganui. Hier war es zwar sehr sonnig und es gab einen langen Strand, der starke Wind und das deswegen recht kalte Wasser luden allerdings leider nicht zum Schwimmen ein. 

This Beach is a Road

Daher verbrachten wir einen ruhigen Abend im Holiday Park und fuhren am nächsten Tag lieber früh weiter bis nach Foxton Beach. Hier gibt es einen langen Strand, direkt in der nähe unserer dortigen Bleibe, der von jeglichen Fahrzeugen befahren werde kann. Auch mit unserem Camper, der lediglich über eine Zweiradantrieb verfügte, war das problemlos machbar. 

Zuerst erkundeten wir den Strand allerdings sicherheitshalber zu Fuß. Auch hier war das Wasser leider zu kalt zum Schwimmen, allerdings war der Strand an sich auch um Längen schöner, als zuletzt in Whanganui. Auch an der Flussmündung konnte man herrlich spazieren gehen, sodass ich abends noch einen kleinen Spaziergang einlegte. 

Foxton selbst ist ein belebtes kleines Städtchen. Hier gibt es sogar so etwas wie eine niederländische Enklave, inklusive großer Windmühle, Holland-Shop und Café/ Restaurant, in dem es sogar niederländische Kroketten und Pommes gab. 

Auf nach Wellington

Morgen würden wir schon in der Nähe von Wellington ankommen… Wahnsinn, wie viel Zeit schon vergangen ist. Was wir alles schon erlebt hatten und was für eine Strecke wir zurückgelegt hatten. Morgen wäre gefühlt das erste Drittel um und der erste Richtige Teil mit unserer Ankunft in Wellington „geschafft“. 

Aber bei noch verbleibenden 21 Tagen Urlaub auch meckern auf hohem Niveau…

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