Australien #4 – Royal National Park

Nach den Tagen in Sydney und in den Bergen der Blue Mountains, verschlug es uns jetzt direkt an die Küste. Unser erstes Ziel hieß „Bonnie Vale“, ein Campingplatz im Royal National Park, der in meinem Reiseführer empfohlen wurde.

Die Empfehlung las sich echt gut. Unser Stellplatz direkt am Meer (mit wirklich toller Aussicht) hatte zwar keinen Strom, aber so sollten wir erste Erfahrungen im Selbstversorger-Camping machen, die wirklich Spaß machten. Allerdings: Einzig die Toiletten und Duschen machten keinen wirklich guten Eindruck. Ich erwarte wirklich nicht viel von einem Campingplatz im Wald, bei dem nicht 3x am Tag die Reinigungskraft vorbeikommt… Aber wenn Toiletten und Duschen komplett mit achtbeinigen Kameraden bewohnt und auch ansonsten nicht wirklich sauber sind, überlege ich schon zweimal.

Trotzdem, die Aussicht entschädigte für so Einiges und als wir dann auch noch Besuch von einigen gefiederten Freunden bekamen, war die gute Laune vorprogrammiert. Außerdem taten die Burger-Bratlinge, die wir an diesem Abend das erste Mal ausprobierten, ihr Übriges. Aufgrund der abgeschiedenen, wirklich schönen Lage, würde ich hier auch immer wieder herkommen.

Strandtag

Okay, wir verbrachten nicht einen kompletten Tag an einem Strand, aber es war ähnlich gut. Denn vom Strand am Stellplatz von Bonnie Vale fuhren wir weiter durch den Royal National Park nach Süden und stoppten zuerst am Wattamolla Beach. Der Stand an sich ist ziemlich klein, aber wunderschön zwischen einem See und dem Meer gelegen. Eine kleinen Wasserfall gibt es ebenfalls. Als wir da waren plätscherte er allerdings nur ein wenig vor sich hin. Viel interessanter waren die Gesteinsverfärbungen der kleineren Felsen und die Klippen, die die Bucht des Strandes umfassten. Von daher ein toller Ort, um die Füße uns Wasser zu halten. Zum Schwimmen war es allerdings noch ein wenig zu kalt und die Brandung ein wenig zu stark.

Nachdem wir uns hier angetobt und ein ausführliches Zwiegespräch mit der abgebildeten Echse geführt hatten, ging es für uns weiter zum Garie Beach. Hier trafen wir weniger auf Vier- dafür aber auf interaktive Zweibeiner.

Redseliges Völkchen

Auf unserer kleinen Wanderung entlang des Garie Beach trafen wir auf drei Australier, die uns unvermittelt in ein Gespräch verwickelten. Hierzu muss man sagen, dass wir in den nächsten Tagen noch öfter feststellten, dass die Australier gerne redeten und noch lieber Tipps gaben, was man sich als Tourist unbedingt angesehen haben muss. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Tipps, die wir aufgeschnappt und dann auch umgesetzt haben, oft zu den kleinen Highlights unserer Tour zählten.

Ich glaube, den Tipp der drei Wanderer haben wir nicht umgesetzt. Ich erinnere mich jedenfalls leider nicht mehr genau daran, was sie uns letztendlich mit auf den Weg gegeben hatten. Das gesamte Gespräch, darüber wo wir herkamen und noch hinwollten war allerdings wirklich super nett.

Wir setzen unseren Weg Richtung Süden weiter fort und erblickten bald die Sea Cliff Bridge. Eine Brücke, die gerne für diverse Autowerbungen verwendet wurde. Mehr dazu erzähle ich allerdings lieber ausführlich im nächsten Beitrag.

 

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