Neuseeland #8 – Wellington

Wellington - Neuseeland

Okay, zugegeben- zuerst näherten wir uns Wellington nur kurz an. Heute hatten wir uns einen weiteren Freedom-Campingplatz an einer Bucht südlich von Wellington ausgesucht. An der Owhiro Bay können bis zu 16 Self-Contained-Fahrzeuge direkt am Wasser stehen. Hier gibt es eine kleine Ausstellung zu den lokalen Tierarten und der Geschichte der Bucht, sowie Toiletten, die 24 Stunden über geöffnet sind. 

Als wir ankamen, waren einige der ausgewiesenen Parkflächen von normalen PKW besetzt. Wir waren kurz davor, uns nach Alternativen umzusehen, als eines der Autos wegfuhr und wir nach kurzem Warten auf unserem Platz für die Nacht fahren konnten. 

Nord- und/ oder Südinsel?

Am Abend machte ich mich noch auf einen Spaziergang entlang der steinigen Bucht. Neben einigen interessanten Felsformationen hatte man insbesondere einen guten Blick auf die Fähren, die zwischen der Nord- und Südinsel pendelten. Unsere anfängliche Idee, vielleicht noch auf die Südinsel zu fahren, hatten wir inzwischen verworfen… Fünf Wochen waren eine lange Zeit, aber immer noch zu wenig, um mehr als die Nordinsel zu sehen. Jedenfalls, wenn man nicht jeden Tag mehrere Stunden fahren oder lange Strecken einfach aussparen wollte.

Nachdem wir jetzt ein wenig gerechnet hatten, konnten wir froh sein, wenn wir nicht allzu viel der Nordinsel auslassen mussten. Auch wenn es oft nicht danach aussah- die Entfernungen hier waren nicht zu unterschätzen. Aufgrund der kurvigen Straßen oder hügeligen Landschaft, konnte eine Strecke von hundert Kilometern auch mehrere Stunden dauern. 

Willkommen in Wellington

Daher wollten wir uns am nächsten Tag Wellington ansehen, den Abend noch einmal hier in der Näher verbringen und dann wieder Richtung Norden fahren. 

Ich war gespannt auf Wellington als Stadt. Auckland war ein nettes Städtchen gewesen, aber hatte mir nicht wirklich gut gefallen. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich nicht zum Sightseeing und Shoppen in den Städten nach Neuseeland gefahren war, sondern um möglichst entspannte Tage fernab vom „Großstadttrubel“ zu genießen. Wellington war dann ganz anders, als Auckland. Die Stadt war mir auf anhieb direkt viel sympathischer und ich hatte großen Spaß am herumstreunen.

Nach einem Spaziergang an der Hafenpromenade machten wir uns auf den Weg zum Wellington Cable Car. Ich will mich ja nicht gegen alle touristischen Attraktionen wehren 😉 Mit der Bahn fuhren wir auf einen kleinen Hügel, der auch den botanischen Garten der Stadt beherbergte. Wir verbrachten einige Zeit hier, bevor wir zurück fuhren und noch ein wenig durch die Stadt spazierten. 

Tieffliegende Flugzeuge

Auch in Wellington gab es einen Ableger von Best Ugly Bagels, bei dem ich eine kurze Mittagspause einlegte. Ich probierte einen Bagel mir Spiegelei und Bacon aus (der ebenso wie der in Auckland mit Thunfisch und Frischkäse) wirklich lecker war. Ich bleibe also bei der Empfehlung, hier ebenfalls mal vorbeizuschauen. Außerdem kann man diesen Abstecher wunderbar mit einem Spaziergang über die Cuba Street verbinden, die zum (WIndow-)Shopping einlädt.

Schön ist auch, dass der Flughafen von Wellington fast direkt an der Bucht liegt. Auch, wenn hier nicht wirklich viel Flugverkehr herrscht, kann man gut einige Start- und Landeanflüge aus der Nähe beobachten. Auch den Stadtnamen der „windy City“ Wellington kann man hier finden. Praktischerweise befindet sich beides auf direktem Weg zum Camp Wellington, unserem Zeil für heute. 

Wir machten noch einen kleinen Abendspaziergang im Sonnenuntergang und genossen das unbegrenzte WLAN, um noch ein paar Videos zu schauen, bevor es auch schon wieder ins Bett ging.

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