Neuseeland #11 – Waiotapu und der Lake Taupo

Waiotapu - Neuseeland

In der Nähe von Rotorua gibt es das Wai-O-Tapu Reserve. Viele Bereiche dort kann man kostenlos besichtigen, einen Geysir-Ausbruch, den „Champagne Pool“ und das „Devil’s Bath“ sieht man allerdings nur, nachdem man Eintritt bezahlt hat. In und um das Visitor Center war es aber so voll, dass wir uns dagegen entschieden.

Nach allem, was wir in Rotorua schon an Thermal-Aktivitäten gesehen hatten, schauten wir uns nur in den öffentlichen Bereichen um. Nach der „Vorstellung“ (der Geysir wir zur einer bestimmten Uhrzeit angefacht, damit er pünktlich auslöst) konnten wir uns den immer noch dampfenden Lady-Knox-Geysir dann auch ohne andere Zuschauer ansehen.

Versteckte Schönheit

Mit Hilfe von CamperMate suchten wir noch nach einem kleinen, gut zu übersehenden Wasserfall, der hier versteckt war, und wurden fündig. Das Wasser war angenehm lauwarm und falls wir noch mal herkommen sollten, dann in jedem Falle mit Badesachen! Memo an mich selbst: Für alles in und um Rotorua einfach einen Bikini drunter ziehen.

Cool war auch der große Schlamm-Pool, den wir uns danach noch ansahen. Überall blubberte es und es herrschte ein schlammiger, dumpfer Schwefelgeruch. Auch wenn ich selbst nicht überall alle Info-Tafeln lese, die aufgestellt werden, hier würde ich es absolut empfehlen. Warum es hier überall dampft, blubbert und nach Schwefel riecht, fand ich tatsächlich ziemlich interessant.

Später machten wir uns auf den Weg zurück zum Tongariro National Park, weil wir am morgigen Samstag endlich das Crossing machen wollten. Der Wetterbericht sah erstaunlich gut aus und wir waren froh, dass sich die Vorhersagen vom Beginn der Woche bewahrheitet hatten.

Mittagspause am Lake Taupo

Aufgrund des guten Wetters machten wir noch eine ausgedehnte Pause am wunderschönen Lake Taupo. In der gleichnamigen Stadt waren wir auch kurz einkaufen und tanken, hatten aber keinen Zwischenstopp eingeplant. Auch hier wirkte es allerdings, als könnte man gut ein paar Tage am See verbringen. Er ist der größte der Nordinsel und bei klaren Wetter faszinierend blau.

Dort, wo wir unsere Pause machten, befindet sich auch ein Stellplatz für das übernachten in Self-Contained Campervans: 5 Mile Bay.

Über den See hinweg waren dann auch schon wieder die Vulkane des Tongariro National Parks zu sehen. Die Hoffnung war also zurück, dass wir in den nächsten Tagen wirklich mehr Glück mit dem Wetter haben sollten.

Stellplatz mit Blick auf die Berge

Leider war dann auf unserem eigentlich wieder angepeilten Stellplatz im Whakepapa Village kein Platz mehr, weswegen wir auf eine Stellfläche im Discovery Park auswichen. Wir buchten für zwei Nächte, damit wir morgen nach dem Crossing nicht noch weiterfahren mussten, und buchten auch direkt den Shuttle Bus zum Startpunkt des Crossings… Der gleiche Shuttle würde uns dann auch vom Endpunkt wieder abholen und zurück zum Park bringen, bestens.

Da man möglichst früh zum Crossing aufbrechen sollte (unser Bus fuhr um 05:30h ab), wurde das heute ein ruhiger Abend mit den Vorbereitungen für morgen (Wasser abfüllen, Rucksack packen etc.) und dem Versucht, recht früh schlafen zu gehen… worauf hatten wir uns da nur eingelassen?

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